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iLab for Kids: Bereicherung für den Unterricht in MINT-Fächern



Kinder haben ein großes Interesse an den Phänomenen ihrer Alltagswelt: Warum fällt der Mond nicht vom Himmel? Wie werden die Bäume im Frühling wieder grün? Wie funktioniert ein Roboter? Besondere Zugänge zu Fragen der MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – ermöglicht an der KU das Lehr-Lern-Labor iLab. Dieses hat nun speziell für Grundschulkinder die Reihe „iLab for Kids“ gestartet.


Erste Besucher dieser Workshop-Reihe für Kinder waren zwei Klassen der Grundschule Sandersdorf, zusammen mit ihrer Schulleiterin und ihren Lehrerinnen. Unter der Anleitung von Lehramtsstudierenden der KU erlebten die Kinder der Klassen die Workshops „Roboter“ und „Brücken bauen“. Die Kinder konnten dabei die Robotersprache analog und digital erkunden, und einen eigenen Roboter bauen und programmieren. Mit verschiedenen Alltagsmaterialien erforschten die Kinder außerdem die Möglichkeiten stabiler und tragfähiger Brücken. Für eine Nachbereitung und Vertiefung der Lerninhalte zurück an der Schule wurden von Studierenden didaktische Materialien vorbereitet, die über die Homepage des Projekts frei zugänglich sind.



„Die Workshops im gut ausgestatteten iLab sind für die Schulen eine große Unterstützung. Dass die Schulkinder dort unter der fachkundigen Anleitung der Studierenden experimentieren können, ist eine wertvolle Bereicherung für die MINT-Fächer“, so die Schulleiterin der Grundschule Sandersdorf Dr. Gabriele Hirte. Die Initiatorin der Reihe, Dr. Petra Hiebl, schätzt den Effekt auf die Ausbildung von digitalen und MINT-Kompetenzen von Lehramtsstudierenden im iLab ist hoch ein, da die Studierenden sich nicht nur selber die fachlichen und digitalen Kompetenzen aneignen können, sondern sie durch diese Workshops auch anwenden. Studierende der KU entwickeln laufend neue mobile Lernstationen, die samt didaktischem Begleitmaterial ausleihbar sind. Durch die Kooperation mit Partnerschulen werden die Ergebnisse außerdem kontinuierlich erforscht und evaluiert.



„Die Förderung der Interessen und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen im MINT-Bereich ist sowohl für die individuellen Zukunftschancen der Heranwachsenden als auch für die generelle Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes von zentraler Bedeutung“, so Hiebl weiter.

 

Weitere Informationen zur Nutzung des iLab finden interessierte Lehrkräfte unter www.ilabku.com.


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